Starke Frauen

Anna von Ahila Health: Ernährung und Hormone beeinflussen unser Sexualleben

Anna spricht über ihre Plattform Ahila Health für Gesundheit, Glückseeligkeit & Kochen und den Einfluss von Ernährung und Wohlbefinden auf ihre Sexualität.

Liebe Anna, du hast Dir mit Deinem Herzensprojekt Ahila Health (hier geht es zu ihrem Blog und Instagramprofil) einen Traum erfüllt. Was sind Deine Beweggründe für dieses Projekt?

Vor ungefähr 5 Jahren begann ich mich aufgrund meiner Gesundheitszustände mehr auf Ernährung und körperliche Gesundheit zu konzentrieren und mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Meine Familie und Freunde sprachen mich immer wieder auf meine Rezepte an und so begann der Anfang von Ahila Health. In diesen Jahren hat sich diese persönliche Plattform entwickelt und ich fing an mich mit weiteren Aspekten bezüglich Mind – Body – Medizin zu beschäftigen und diese zu teilen.

Was bedeutet Ahila? 

Ahila – auf der indischen Sprache Tamil – steht für Weltlichkeit und Wissensaufnahme. Es ist der Name meiner indischen Großmutter und mein zweiter Name. Daher identifiziere ich mich damit für das, was ich bin.
Die Inspiration hinter Ahila Health begann mit der Absicht mein Wissen bezüglich der Ernährung für Seele und Körper mit meiner Familie und meinen Freunden zu teilen. Heute ist es eine Plattform für Gesundheit, Glückseeligkeit & Kochen durch Artikel, Workshops und Coaching.

Bei Deinem Projekt geht es nicht nur um die richtige Ernährung, sondern Du möchtest auch das Selbstvertrauen junger Mädchen stärken. Hast Du eine bestimmte Übung im Kopf, die unsere Leserinnen leicht von zu Hause aus machen können?

Meine Webseite befasst sich unter anderem mit dem Thema richtige Ernährung. In meinem neuen Projekt PlanetShe geht es allerdings um das Selbstbewusstsein junger Frauen und um einen vertrauensvollen Ort, wo man mehr über seinen eigenen Körper erfahren kann.
Wir beginnen mit Workshops für jüngere Frauen und werden zukunftsmäßig auch welche für Frauen aller Altersklassen und Männer anbieten. Eine Übung, die in meinen Augen wirklich effektiv und Zuhause einfach nachzumachen ist, wäre sich einen roten Lippenstift zu schnappen und „i am enough“ auf seinen Spiegel zu schreiben. Wir müssen uns konstant selber daran erinnern, dass wir großartig sind, wie wir sind.

Hast Du schon eine Verbindung zwischen richtiger, gesunder Ernährung und Deinem  Sexualleben erkennen können? 

Definitiv gehört eine gesunde Ernährung dazu, sich wohl im eigenen Körper zu fühlen und somit seine Sexualität besser ausleben zu können. Wer sich gut und gesund in seinem Körper fühlt, bekommt ein viel intensiveres Empfinden auf seinen Körper zu hören und damit umzugehen.
Was mich allerdings besonders negativ beeinflusst hat, war die Pille. Nachdem ich diese abgesetzt  habe, verspürte ich wieder ganz neue Energie, welche sich auch im Empfinden meiner Libido bemerkbar machte. In meinen Augen werden junge Frauen viel zu wenig über dieses Thema aufgeklärt. Es sind so viele Faktoren, die zusammenspielen, und dazu gehören Ernährung, Wohlbefinden und Hormone.

Du hast mit deiner Großmutter indische Wurzeln. Indien wirkt sexuell-selbstbestimmten und sexuell-selbstbewussten Frau gegenüber weit weniger offen als Deutschland. Welche Erfahrungen hast Du bisher gemacht?  

Besonders in den altmodischen indischen Dörfern werden noch einige alte Traditionen ausgelebt, dass die Frau während ihrer Menstruation als ‚unrein‘ gilt und sich während dieser Tagen mehr einschränken muss. Konträr zu dem basiert viel der sexuellen Literatur auf der indischen Geschichte des Kama Sutra. Die westliche Welt geht mit diesen Themen und Praktiken viel offener um. Sexualität der jungen Frauen sollte in keinem Land ein Tabuthema sein und es muss genug Information greifbar sein. Trotzdem sollte es in meinen Augen ein privater Bereich für jede Frau sein, der nicht öffentlich missbraucht werden sollte.

Danke für das Interview, liebe Anna.

 

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Julie

Gründerin von femtasy und begeisterte 'Von Frau zu Frau'-Interviewerin :)

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